Das Alpaka ein Wiederkäuer aus den Anden

stammt ursprünglich aus den südamerikanischen Anden und ist ein Säugetier. Es gehört zur Gruppe der Neuweltkameliten. Bei den nahen Verwandten handelt es sich dabei um Vikunja, Lama und Guanako.  Die Alpakas zählen als Paarhufer zur Unterordnung der Schwielensohler. Es werden dadurch keine Trittschäden verursacht. Da Alpacas das Gras abknabbern und nicht rupfen, wird die Grasnarbe kaum verletzt. Alpakas werden auch als „Landschaftsgestalter“ bezeichnet und gelten als Experten der landwirtschaftlichen Nutztiere. Eingegliedert werden sie als Wiederkäuer, obwohl sie nur einen dreigeteilten Magen haben.

Es gibt zwei Alpakatypen, das Huacaya und das Suri, diese werden seit tausenden von Jahren wegen ihrer Edelfaser gezüchtet. Die Vliesfarben kommen in 22 Naturfaben vor und reichen von beige, weiß, braun, grau bis zum tiefstem schwarz. Die Faser ist sehr berühmt wegen ihrer Feinheit, Weichheit und des wundervollen Glanzes. Die Wolle des Alpakas hält die Wärme fünfmal besser als Schafwollgarne. Durch die mikroskopisch kleinen Lufttaschen hält es besser warm, als fast alle anderen tierischen Fasern. Alpaka enthält kein Lanolin und ist daher optimal für Allergiker geeignet. Die Alpakas gehören heute zu den kostbarsten Edelfaserproduzenten der Welt. Aufgrund des Haus- und Begleittiercharakters der ruhigen und friedlichen Alpakas finden diese immer mehr Bedeutung in der tiergestützten Alpaka Therapie von behinderten Menschen.

Die unaufdringliche, lernfähige, neugierige Art und die Schönheit des weichen Tieres hat eine erstaunliche Wirkung auf Autisten, Menschen mit Handicap und Suchtkranken.

Alpaka-Trekking nimmt an Bedeutung immer mehr zu. Es wird immer wichtiger, von der Hektik des Alltages zu entfliehen und die Ruhe und Entspannung in der Natur zu finden.
Hierfür ist das Wandern mit Alpakas bestens geeignet. Alpakas strahlen von sich eine gewisse Ruhe aus. Schon das Summen der Tiere und der Blick in die großen Augen wirkt total beruhigend auf die Seele.

 

Alpakas und Lamas sind faszinierende Haustiere mit nur einem einzigen gravierenden Nachteil:
Wer ihnen zu lange in ihre großen, dunklen Augen schaut, der wird automatisch infiziert vom „Haben-Wollen“-Virus!