Die Qualität von einem guten Alpaka Vlies wird folgendermaßen bestimmt:

 

  • Feinheit – einen geringerer Mikronwert bedeutet, das Vlies fühlt sich weicher an. Je feiner das Vlies, desto weicher und begehrter ist es und desto höher liegt sein Preis.
  • Dichte des Vlieses – ein dichteres Vlies produziert mehr Gewicht und bietet daher eine bessere Rendite.
  • Gleichmäßigkeit des Vlieses – als die „Standardabweichung (SD)“ bekannt. Je tiefer der Wert umso gleichmäßiger die Faser.
  • Wenige Deckhaare –  das Deckhaar ist eine grobe Faser, die den Wert des Vlieses mindert. Indikator ist der Komfortfaktor 
  • Gut definierter Crimp – zeigt die Konsistenz in der gesamten Faserlänge und im ganzen Vlies. Der Crimp soll überall gleichmäßig verteilt sein und am Vliesansatz beginnen.
  • Handle: Das Handle bezieht sich auf das Gefühl beim Anfassen der Faser und ist wichtig für die weitere Verarbeitung zu Wollprodukten. Es entscheidet ob sich die Faser weich oder hart anfühlt, unabhängig von der Feinheit.
  • Seidenglanz – ist ein Indikator für die Weichheit in der Handhabung.
  • Schnittgewicht – dies kann durch Dichte, Konsistenz und Längenwachstum verbessert werden.

Alpakastute Roaring Meg

Alpaka Vlies Zuchtstute

 

Unser Zuchtziel ist es die oben genannten Punkte einzuhalten oder zu verbessern. Das Vlies des Alpakas sollte einen geringen Micronwert (Babyalpaka), eine hohe Dichte, geringen SD Wert, wenig Deckhaare, definierten Crimp, einen schönen Glanz aufweisen und einfach beim anfassen den Woweffekt erzielen.

 

All diese Eigenschaften der Alpakafaser bestimmen den Wert, der durch den Verkauf erzielt werden kann und damit auch den Wert des einzelnen Alpakas.

Vliesbild